• anaela.

Junggesellenbude.

Wie ich innerhalb eines Tages Architektin und Bauherrin wurde und somit ein Mansardenzimmer erstellt, Wände gestrichen, Teppiche verlegt, ein Dach gedeckt und Wanddeko gebastelt habe?


Tja, ich habe ein Wichtelhaus gebaut und es ist so unglaublich putzig und «härzig» geworden, dass ich am liebsten gleich selber einziehen möchte, wäre es bloss nicht so klein. Doch wie es dazu kam, dafür brauche ich kurz ein wenig auszuholen.


Mein Mann hat bereits zwei Kinder (mittlerweilen junge, tolle Erwachsene) mit in die Beziehung gebracht. Aus deren Beziehung sind bereits drei kleine Enkel entstanden. Als ich mich vor ein paar Tagen mit dem Ältesten (soeben 5 geworden) unterhalten habe und ihn gefragt habe, wie es ihm den so gehe, hat er mir folgendes erzählt:


«Weisst du Imi (so nennen mich die Kleinen), wenn wir bald das Haus umbauen, was passiert dann mit dem Wichtel der bei uns jedes Jahr zur Adventszeit einzieht? Man muss ihn doch irgendwie informieren wenn umgebaut wird, denn er hat ja dann kein Zuhause mehr.»


Die Fürsorge des kleinen Mannes über seinen unsichtbaren Untermieter hat mich so sehr berührt, dass ich kurzerhand und spontan geantwortet habe: «Oh ja, da hast du recht. Da müssen wir unbedingt etwas machen, ich lasse mir etwas einfallen.»


Zunächst noch ohne Plan, ist mir jedoch vor ein paar Tagen die Idee eines mobilen Wichtel-Sommer-Outdoor-Waldhaus durch den Kopf geschossen. Dieses kann problemlos mit zwei Händen von A nach B platziert werden und ist somit während eines Umbaus flexibel unterwegs. So habe ich mich ins Volle gestürzt und für Fynn und seine beiden jüngeren Brüder ein gemütliches Zuhause für ihren Wichtel gebastelt. Ein Zweitwohnsitz oder Ferienhaus quasi 😉


Alles was ihr dafür braucht, ist eine leere Holzkiste (meins war einst eine Weinkiste), kleine Schwemmhölzer, Trockenblumen und Gräser aus dem Wald, sowie Moos, Birkenrinde und ein Elfentür-Set vom Bastelshop. Mit diesen könnt ihr das Aussenleben der Kiste gestalten. Mit etwas Farbe, Filz und diversen Dekoideen wird das Innenleben bestimmt, so dass jeder sein ganz eigenes Häuschen kreieren kann. Eine Heissleimpistole erleichtert übrigens einiges und ist wahnsinnig hilfreich, trotz der paar Blasen an den Fingern. Die kleinen Holzmöbel sind übrigens von Olli Ella und u.a. bei Kyddo erhältlich.


Viel Freude beim Bauen eures eigenen Häuschens, ein Projekt das bestimmt auch gemeinsam mit Kinder toll umzusetzen ist.







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Gut eingewickelt.

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Kleines und sehr gemütliches Restaurant im Herzen von Aarau. Meine persönliche Empfehlung ist der lauwarme Salat mit Süsskartoffeln, Spinatblätter, Granatapfel und Feta. Der haut Dich vom Hocker oder von den Socken.

Cooles Lokal in Schenkon mit heimeligem Ambiente in Holz und vielen, vielen Lämpchen, dazu junge und trendige Kreationen für den Gaumen von der innovativen Küchencrew.

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Für Foodies!

Mit Speck fängt man Mäuse. Mich definitiv mit gutem Essen! Da kann ich mir bei raffinierten Kreationen und Kombinationen oftmals «hmmmm's», «ahhhhh's» und «ooohhhh's» nicht verkneifen. Und manchmal könnte ich mich auch in den Teller setzen, weils so lecker schmeckt und nach «mehr» schreit.

Hier also meine ganz persönlich Liste von Restaurants, welche mich auf meinen Reisen begeistert haben. Falls es Euch mal in diese Region verschlägt und Ihr einen Tipp benötigt.

Unvergesslich und nicht erwähnt, bleiben natürlich all die kulinarischen Erlebnisse, abseits der Piste, irgendwo im Nirgendwo. Da wo Mama mit zwei Töpfen auf 2 Quadratmeter Küche ein herrliches Gericht zubereitet.